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Jugend im Parlament

Projekt: „Jugend im Parlament“

Während der Projektwoche vom 26. bis zum 30.09.2016 nahmen 18 Schüler_innen unserer Schule der Jahrgänge 9 - Q 2 am Projekt „Jugend im Parlament“ der Bremischen Bürgerschaft teil.
Dieses Projekt findet nur alle zwei Jahre statt und dadurch, dass unsere Projektwoche und „Jugend im Parlament“ zur gleichen Zeit stattfanden, konnten zum ersten Mal Schüler_innen unserer Schule teilnehmen. - Die Resonanz war, wie die Berichte der Schüler_innen zeigen, überaus positiv.

In den Sitzungsräumen der Bürgerschaft erarbeiteten unsere Schüler_innen mit 67 anderen Jugend­lichen aus Bremen und Bremerhaven Resolutionen, Reden und Anfragen zu selbst gewählten The­men, die sie im Plenarsaal vorstellten, mit Abgeordneten der Fraktionen debattierten und schließlich verabschiedeten. Am Ende des Projekts wurden die Resolutionen den Bürgerschaftsfraktionen zur Beratung und Umsetzung zugestellt. (Resolutionen „Jugend im Parlament“ 2016, siehe pdf)
Die Teilnehmenden lernten Arbeitsweisen und Abläufe des „Politik-Betriebs“ in der Bürger­schaft kennen und kamen mit den Expert_innen der Senatorischen Behörden und Fraktionsvertre­ter_innen der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien immer wieder direkt ins Gespräch. - Insge­samt: Ein modellhaftes Beispiel für die aktive Gestaltung von Politik durch Jugendliche.
Die Fachkonferenz Politik hofft, dass auch beim nächsten Durchgang 2018 möglichst viele Schü­ler_innen unserer Schule an diesem einmaligen und überaus motivierenden Projekt teilnehmen kön­nen.

Berichte von Schülerinnen

Ich habe in der Projektwoche vom 26. - 30.09.2016 an dem Projekt „Jugend im Parlament“ in der Bremischen Bürgerschaft teilgenommen. „Jugend im Parlament“ ist ein Planspiel, in dem Schüler*innen aus Bremen und Bremerhaven im Alter von 14-18 Jahren mitmachen dürfen.
Dieses Planspiel wurde von dem Bürgerschaftspräsidenten Christian Weber ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre veranstaltet.
Nachdem Christian Weber am Montag Morgen eine Einführungsrede hielt, teilten wir uns ver­schiedenen Ausschüssen zu. Es gab den Ausschuss für Soziales, Bildung, Arbeit, Gesellschaft und Wirtschaft. In diesem war ich. In diesen Ausschüssen arbeiteten wir eine Woche. Wir stellten For­derungen, zeigten Probleme auf und gaben unsere Resolutionen ab. Am Donnerstag trafen wir uns in Kommissionen. Ich war in der Europa-Kommission, im Europastützpunkt unten in der Bürger­schaf. Dort überarbeiteten wir unsere vorher ausgearbeiteten Resolutionen mit Blick auf Europa.

Als eine gemeinsame Resolution, stellte Jugend im Parlament 2016 die Forderung:
„Daher fordert Jugend im Parlament das Verbot sämtlicher Rüstungsexporte in Krisengebiete, an
Staaten, die nicht die UN Menschenrechtskonventionen unterschrieben und ratifiziert haben oder
die Kriegspartei in einem bewaffneten Konflikt sind. Außerdem muss sichergestellt sein, dass
diese Staaten die gelieferten Waffen nicht weiter verkaufen. Wird der Weiterverkauf festgestellt
werden alle Waffenexporte an dieses Land eingestellt und Sanktionen eingefordert. Nur so
können wir effizient und direkt Fluchtursachen bekämpfen.
Wir fordern, dass der Bremer Senat und die Bremische Bürgerschaft sich für die Erreichung
dieser Ziele auf Bundes- und Europaebene einsetzt.“ (Resolution Waffenexport aus Bremen)

Außerdem bekräftigten wir die schon 2014 geforderte Resolution über die Stimmrechte der Ju­gendbeiräte in den Beiräten. Wir wollen auch, dass das Jugendgremium von der Bremischen Bür­gerschaft mit einbezogen wird.
Diese und weitere Resolutionen haben wir am Freitag Abend den Politikern in einer „Aktuellen Stunde“ präsentiert und mit ihnen diskutiert. Da wir sehr viele Resolution und nur sehr wenig Zeit hatten, konnten die einzelnen mühevoll herausgearbeiteten Punkte nicht ausreichend besprochen werden. Das war etwas schade. Entweder hätte man die Anzahl der Resolutionen einschränken, oder die Zeit der Vorstellung, sowie Aussagen der Politiker mit anschließender Diskussion, verlän­gern müssen.
Es war interessant zu sehen, inwiefern sich die Politiker widersprechen und welche Meinung sie aus der Opposition vertreten haben.
Trotz alledem finde ich, dass dieses Projekt ein atmosphärisch sehr schönes war und viel Spaß ge­macht hat. Solche Projekte sollten öfter in die Schule integriert werden.
(Ella Gerbode, E-Phase)

Jugend im Parlament – Parlament statt Klassenraum
Im Rahmen der Projektwoche nahmen ---- Schüler und Schülerinnen an Jugend im Parlament 2016 teil. Innerhalb dieser Woche bekamen wir einen Einblick hinter die Kulissen der Politik, sowie des Bremer Parlamentes.
Im Rahmen des Projektes teilten wir uns mit den anderen ---- SchülerInnen aus ganz Bremen & Umzu in vier Ausschüsse (Arbeit & Wirtschaft, Bildung,Soziales & -----) auf, in denen wir vorher abgestimmte Themen behandelten.
Ziel des Ganzen, war die Erarbeitung von Resolutionen, die am Ende der Woche nach einer Abschlussdiskussion mit verschiedenen Politikern stattfand.
Neben der Arbeit in den Ausschüssen hatten wir auch die Möglichkeit jeweils eine Stunde lang innerhalb von zwei „Aktuellen Stunden“ mit anwesenden Bremer Politikern über von uns ausgewählte Themen zu diskutieren.
In erhitzen Debatten diskutierten wir über Bremen als Produktionsort und Umschlagplatz für Waffen und inwieweit man Waffenlieferung an autoritäre Systeme einschränken sollte – am Ende riefen wir die Politik dazu auf für den Frieden einzutreten.
Der zweite Schwerpunkt lag auf der Integration von Geflüchteten.
(Lenja Dunker, Q 2)
 

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